Neuerungen in der Straßenverkehrsordnung

Auf Autofahrer kommen einige Veränderungen zu: Am 1. April 2013 ist die neue Straßenverkehrsordnung in Kraft getreten, nun werden unter anderem Falschparker härter bestraft und neue Schilder aufgestellt. Zudem liefert der Gesetzestext nun einen Beitrag zur Geschlechterdebatte.

Nun ist Schluss mit der preiswerten Alternative zu den Parkhausgebühren. Denn eines haben alle Änderungen gemeinsam – im Vergleich zu früher werden Verkehrsverstöße härter geahndet:

Parken ohne Parkschein oder -scheibe wird doppelt so teuer und kostet fortan mindestens 10 Euro. Wer eine halbe bis eine ganze Stunde überzieht, muss statt bisher 10 nun 15 Euro zahlen. Ab zwei Stunden wird es ebenfalls 5 Euro teurer – der Satz wurde auf 20 Euro angehoben. Über drei Stunden kosten 25 Euro.

Wer sein Auto in einem Fußgängerbereich oder anderen Verbotszonen abstellt, wird statt 15 Euro künftig 25 Euro zahlen müssen. Lkw ab 3,5 Tonnen zahlen für dieses Vergehen sogar 75 Euro statt bisher 20 Euro.

Parken auf Schutzstreifen für Radfahrer oder auf Radwegen kostet künftig 20 Euro, ab einer Stunde dann 30 Euro. Die Gebühren hierfür wurden jeweils um 5 Euro angehoben.

Wer unvorsichtig aus seinem Auto aussteigt und dadurch andere Verkehrsteilnehmer gefährdet, wird in Zukunft 20 Euro statt 10 Euro Strafe zahlen.

Wer bei Dunkelheit ohne Licht fährt oder mit verdreckten oder schneebedeckten Scheinwerfern und Rücklichtern unterwegs ist, wird nun mit 20 Euro zur Kasse gebeten, das Bußgeld hat sich damit verdoppelt.

Bei der Einfahrt in falscher Richtung in eine Einbahnstraße oder einen Kreisverkehr werden nun mindestens 25 Euro fällig. Wird dadurch jemand gefährdet oder gibt es dabei eine Sachbeschädigung, erhöht sich die Strafe auf 30 oder 35 Euro. Der Satz wurde hier um jeweils 5 Euro angehoben.

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